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Mit Gymnastik: Bei uns Taiso und Meditation, wird in vielen Schulen und Vereinen das eigentliche Training begonnen. Man „wärmt“ sich also in einem meist festen Zeitrahmen auf, um den Körper auf kommende Belastungen vorzubereiten. Das ist nicht falsch aber meist völlig plan- und systemlos. Oft ist der Schüler anschließend schon fix und fertig, nicht mehr aufnahmefähig und somit ist jegliche Lerntätigkeit und Übung sinnlos. In den klassischen, asiatischen Bewegungskünsten findet man bei genauem Studium, die Gymnastik, also Taiso, am Anfang eines jeden Trainings, ungetrennt als weiterführendes Element eines ganzheitlichen Systems. Der Schüler wird im Idealfall unmerklich von der Konzentrationsphase (Mokuso Zen Meditation) zur Bewegung und Dehnung geführt und kann später, (nach relativ kurzer Zeit) diese, sagen wir vorbereitenden Übungen, selbst und überall in immer kürzeren Intervallen ausführen. Ernsthaft betrieben gipfelt diese „Vorbereitungsphase“ über Mokuso, (modern autogenes Training) in einer blitzschnellen Einstellung auf Unvorhergesehenes. Einige Meister können die Mokusophase ins Unmerkliche abkürzen und sind somit immer vorbereitet. Heute werden von modernen Sportwissenschaftlern die früheren, allseits bekannten und sogar in den Schulen noch praktizierten Gymnastikübungen als meist schädlich erkannt. Mehr und mehr gewinnen östliche Bewegungsmethoden wie Qigong, Taiji, etc. die Zustimmung der westlichen Krankenkassen und somit werden auch diese, uralten Künste, endlich ihren breiten Einzug bei uns finden. |